
Überflüssig - Überflüssig. Ärgerlich. Ein arg gehyptes Buch, das nur einen Zweck kennt: die Eitelkeit seines Verfassers zu bedienen.Langweilend und sich ständig wiederholend, verkauft Mr.Taleb Altbekanntes und hat dabei offensichtlich noch nicht einmal seine Quellen ordentlich gelesen.Ich muss mich der Meinung meines vorangehenden Rezensenten anschliessen:Verschwenden Sie keine Zeit. Lesen Sie lieber eine anständiges Buch
Challenging but revolutionary ideas - Reading this book is quite challenging since it is rather a philosophical discussion than an analysis of current business. The english used is not too complicated to understand, far from it - it s beautiful, but for speed reading it is. For me, discussions are too long, too many names dropped (could go in appendices) - I m interested in the revolutionary thoughts which are quite remarkable. Ok, maybe not revolutionary in every sense, but still remarkable. I ve written down a few thoughts and marked a few pages. To be honest, I m still in the last chapters. I ve read a few books in between now and then. But again and again I picked it up. It s quite long and you don t just cut through it.
Interessanter Anfang und dann viel Polemik - Eigentlich beginnt das Buch relativ interessant. Es erklärt die Grundidee der Theorie, dass Menschen nicht besonders gut darin sind bestimmte Ereignisse zu berücksichtigen (z.B. sehr unwahrscheinliche Ereignisse bzw. sehr extreme Ereignisse).Auch zu Beginn kritisiert Taleb, ganze Wissenschaftszweige dies zu spät oder nicht ausreichend in Ihrer Forschung berücksichtigen. Vor allem Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft sind seiner Meinung nach gar keine richtigen Wissenschaften. Am Anfang des Buches wird die Kritik noch mit Studienergebnissen belegt. Später werden sie einfach so hingestellt. Ab der Mitte des Buch kann man aber mit dem Lesen aufhören. Die grundsätzliche Idee hat man verstanden wird aber gebetsmühlenartig wiederholt. Außerdem kritisiert er ab da nicht mehr die Argumente und Ideen, sondern zieht über einzelne Personen oder Institutionen her. So etwas fände ich in einer Kolumne oder einen vergleichen Rahmen angemessen. Allerdings habe ich in einem Buch erwartet, dass er versucht mit Argumenten zu überzeugen und nicht einfach andere Sachen schlecht zu reden. Man dann den Eindruck, dass Taleb sich beschwert, dass sein Genie nicht anerkannt wird und lauter Ahnungslose aber die Oberhand haben und auf ihn herabsehen. Das zeigt auch die Wahl seiner Vorbilder. Mit wenigen Ausnahmen Personen, die nicht zum Mainstream ihrer Zeit gehörten und später Recht bekamen. Wir werden sehen ob dies beim Autor auch so sein wird.Inhaltlich: Er schießt sehr stark gegen die Vorstellung der Menschen, dass alle Ereignisse normalverteilt seien. Es geht zwar aus zahlreichen Studien (übrigens durchgeführt von den Uneinsichtigen Wirtschaftswissenschaftlern) hervor, dass Menschen intuitiv die Welt oft zu sehr vereinfachen. Andererseits ist dies in einem professionellen Umfeld nicht zwingend der Fall. Z.B. ist schon lange bekannt, dass Renditen auf Kapitalmärkten nicht normalverteilt sind. Das gleiche gilt für bestimmte Risiken, die z.B. Rückversicherer absichern sollen. Zusammenfassung: Die ersten Kapitel lesen. Theorie ist gut erklärt. Bei der Mitte aufhören. Die Polemik und Enttäuschung des angeblich verkannten Genies kann ich einfacher in jeder Tageszeitung und schlechten Privatfernsehsendern sehen.
Das Paris Hilton Prinzip - Eine Folgeerscheinung der modernen Medienlandschaft sind Paris Hilton Berühmtheiten. Eine hohe Dosis Narzismus und ein Talent zur Selbstdarstellung sind die einzig nennenswerten Eigenschaften. Der Autor wird in hymnischen Kritiken als Übergenie gefeiert. Er ist bestenfalls ein Paris Hilton Genie (PHG). Er macht aus seiner Methode auch kein Hehl: My major hobby is teasing people who take themselves & the quality of their knowledge too seriously & those who don t have the courage to sometimes say: I don t know.... (You may not be able to change the world but can at least get some entertainment & make a living out of the epistemic arrogance of the human race). Er präsentiert dem Leser eine Karikatur eines bekannten Denkers bzw. einer anerkannten Theorie und zieht sie dann mit schauts her, wie bin ich doch gescheit durch den Kakao. Wobei er davon ausgeht, dass der Leser bestenfalls eine sehr oberflächliche Ahnung vom Thema hat. Z.B. wird Plato als Sinnbild eines öden und unfruchtbaren Schubladen-Denkens hingestellt. Tatsächlich war er ein höchst origineller Denker. Sein Gastmahl ist die vergnügliche Beschreibung eines Saufgelages. Enpassant werden zentrale Begriffe des abendländischen Denkens eingeführt. L.Wittgenstein wird so ganz nebenbei abgefertigt. Der Riese PHG steht auf den Schultern dieser Zwerge. Besonders hat es PHG die Normalverteilung angetan. Er nennt sie Great Intellectual Fraud (GIF). Zunächst ist die Normalverteilung ein sehr elegantes Mathematisches Model. An der Mathematik kann selbst ein PHG nicht herummeckern. Das ist von zeitloser mathematischer Schönheit. Besonders verdammenswert ist laut PHG die Verwendung der Normalverteilung für das Börsenspiel. Tatsächlich ist PHG noch in den Windel gelegen, da wusste man schon, dass Börsenkurse nicht Normalverteilt sind. Die Black-Scholes Optionenformel geht von der Normalverteilung aus. Natürlich wussten auch Black-Scholes, dass die Kurse nicht Normalverteilt sind. Wegen der mathematischen Eleganz der Normalverteilung kann man aber unter dieser Annahme eine einfache Formel ableiten. Bei einer realistischeren Annahme wäre es ein obskurres Wissenschafts-Paper gewesen, mit dieser Annahme war es eine Revolution im Derivate-Handel. Den Anwendern/Händlern sind die Beschränkungen der Formel natürlich bewußt. Sie korrigieren die Abweichungen von der Normalverteilung mit dem Volatility-Smile. Die tatsächlich spannende Frage ist, ob die Korrektur richtig ist. M.E. fürchten sich die Händler sogar zu stark. Die Erkenntnis, dass es unvorhergesehene Ereignisse mit grossen Auswirkungen gibt, ist nicht besonders neu. Ein klassisches Modell dazu ist die Poisson-Verteilung. Das berühmteste Beispiel für diese Verteilung stammt von L.v.Bortkewitsch: Die Anzahl der von Hufschlag Getöteten in der Preussischen Armmee. Es gibt zahlreiche Börsenmodelle, die die Normal- mit der Poissonverteilung kombinieren (Levy-Prozess). Ab und zu trifft die Börse ein schwerer Hufschlag. Unklar ist nur, wer das Pferd ist. Der Ausdruck Schwarzer Schwan wird im Buch Gebetsmühlenartig wiederholt. PHG berichtet ganz Stolz, dass er Mr. Schwarzer Schwan geworden ist und ihm alle (un-)möglichen Schwarzer-Schwan Produkte geschenkt werden. Er hat aber nicht einmal diesen Begriff erfunden sondern vom Sir Karl ausgeliehen. Man kann das Buch aber auch gegen den Strich lesen. Wenn PHG über einen Denker oder eine Theorie besonders herfällt, dann kann das nicht so schlecht sein. Das beste am Buch ist der Hinweis, man sollte seine Zeit nicht mit unnützer Lektüre verplempern. Ich habe den Hinweis schnell angewandt und das Buch zugeklappt. Keine Antwort weiss ich allerdings auf die Frage, ob man Zeit für die Besprechung schlechter Bücher aufwenden sollte.
Enjoyable explanation of why (nearly) all mathematical models of financial markets are wrong - As a PhD student in Economics interested in financial markets I have read NN Taleb s book (The Black Swan), then Riccardo Rebonato s (Plight of the Fortune Tellers: Why We Need to Manage Financial Risk Differently, 2007) and Benoit Mandelbrot s ((Mis)behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward, 2005). All books contain the same message: the assumptions underlying modern risk management models are wrong (and yes, this has something to do with the financial crisis). All books are worth reading, but if you know one, you know the others. Which leaves you with the question of which book to read.Here is my recommendation: For economists and people with a mathematical background, I would suggest Mandelbrot. The story is very nice, and his explanations original. He was the first to suggest that stock prices resemble fractals, and not random walks. Since he had a co-author, the book is a good read, given some prior knowledge. For those without some intermediate knowledge of Economics or mathematics or both, I would suggest Riccardo Rebonato s book. It has a clear structure and is easy to understand. Still, it does the job and gets the point across. Now, for those who think they know a bit of philosophy, economics, mathematics and the universe in general, it s The Black Swan that I would recommend. Taleb is getting at the subject from a philosophical point of view, of course based on mathematics, and the story unfolds in a hilarious way. Taleb is smart and has a lot of knowledge of things that matter and things that don t. It s funny to see him bark at different groups of scientists (economists, philosophers,..). I have found no instance where his disappointment at people/theories is misplaced. Being outside the scientific establishment has its advantages.